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Im ersten Teil des Artikels haben wir uns der Luftfeuchtigkeit gewidmet und wie diese das Raumklima und Schimmelwachstum abhängig von der Temperatur b...

Plötzlich Schimmel: “Wenn Feuchtigkeit zu einem Problem wird” - Teil 2: Warum jetzt, und früher nicht?

August 9, 2018

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Kohlendioxid in Innenräumen - ein gefährlicher Bestandteil der Luft

July 26, 2018

Kohlendioxid, CO2, ist mit 0,15% ein natürlicher Bestandteil der Luft. Durch den hohen Kohlendioxid-Ausstoß durch Industrie und Landwirtschaft ist Kohlendioxid dafür bekannt, einen großen Beitrag zur Klimaerwärmung zu leisten.

 

Doch auch im alltäglichen Leben können zu hohe Kohlendioxid-Belastungen schädlich sein. Vor allem in geschlossenen Innenräumen gut isolierter Gebäude kann der Kohlendioxid-Gehalt der Luft schnell auf 4-5% steigen, was zu Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten führen kann. Ab einer Konzentration von 6% in der Raumluft ist Kohlendioxid sogar tödlich.

 

Die Erkenntnis, dass Kohlendioxid eine krankmachende Wirkung haben kann, wurde bereits im 19. Jahrhundert von dem Wiener Hygieniker Max von Pettenkofer festgestellt. Auf Basis seiner Erkenntnis wurde auch vermutet, dass sich in Räumen mit hoher Kohlendioxid-Konzentration auch viele Keime befinden. 2003 konnten amerikanische Wissenschaftler diesen Zusammenhang durch eine Studie belegen: hierbei zeigten sie, dass das Ansteckungsrisiko einer akuten Grippe bei einer steigenden Kohlendioxid-Konzentration im Innenraum um mindestens das Dreifache steigt.

 

Diese hohen Kohlendioxid-Konzentrationen in der Luft können vor allem durch fehlendes Lüften in einem Raum mit vielen Menschen entstehen. Jeder Mensch atmet Kohlendioxid aus, welches sich in der Raumluft anreichert. Sind nun viele Menschen im Raum, wie z.B. in einem Klassenraum, können schnell bedenkliche Konzentrationen erreicht werden.

 

Dieses Phänomen konnte schon vielfach in Schulen beobachtet werden. So wurde beispielsweise in München in einem Klassenraum eine Überschreitung des Grenzwertes um 82% gemessen, ähnliche Werte wurden auch in anderen deutschen Großstädten wie Berlin und Hamburg erzielt. Es handelt sich also um ein grundsätzliches deutschlandweites Problem, dass zu hohe Kohlendioxid-Konzentrationen in Klassenräumen vorherrschen, obwohl eine Abhilfe durch Lüften - idealerweise mehrmals pro Stunde mit weit geöffneten Fenstern - doch einfach erscheint.

 

 

Aber so einfach ist die Sache doch nicht. In den meisten Schulen lassen sich die Fenster nicht mehr weit öffnen sondern aus Sicherheitsgründen maximal kippen. Mit einer Kipplüftung lässt sich jedoch kein ausreichender Luftaustausch erzielen, es entsteht lediglich ein hoher  Wärmeverlust - was dem Bestreben von Kommunen, den Energieverbrauch von Schulen durch eine aufwändige Dämmung, neue Fenster und teure Heizungsanlagen zu minimieren, widerspricht.

 

Wirklich Abhilfe bei diesem Problem können daher lediglich Lüftungsanlagen und eine Veränderung der Fenstereinstellung zum Stoßlüften schaffen. Lüftungsanlagen sind meistens sehr teuer, wohingegen eine Veränderung der Fenstermechanik die weitaus günstigere Alternative wäre.

 

Das Raumklima Monitoring System von Rysta kann hier helfen, kritische Konzentrationen von Kohlendioxid zu erkennen und richtig zu lüften.

 

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