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Im ersten Teil des Artikels haben wir uns der Luftfeuchtigkeit gewidmet und wie diese das Raumklima und Schimmelwachstum abhängig von der Temperatur b...

Plötzlich Schimmel: “Wenn Feuchtigkeit zu einem Problem wird” - Teil 2: Warum jetzt, und früher nicht?

August 9, 2018

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Der Herbst ist da – und der Schimmel leider auch!

November 1, 2018

 

„Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da!“ … wer kann bei diesem schönen Kinderlied nicht mitsingen?! Aber was tun, wenn der Herbst nicht nur Wind, Äpfel und Nüsse bringt, sondern auch Schimmel?

 

Gerade im Herbst ist die Gefahr von Schimmelbildung in den eigenen vier Wänden besonders hoch. Die Luftfeuchtigkeit steigt und gleichzeitig fallen die Außentemperaturen. Bei einem zu hohen Feuchtigkeitsgehalt in der Luft ist das Schimmelrisiko stark erhöht.

 

Daher ist es gerade jetzt so wichtig – trotz unangenehm kalter Außentemperaturen – einen regelmäßigen Luftaustausch vorzunehmen. Denn richtiges Lüften ist der Schlüssel zum Erfolg: durch regelmäßiges Stoßlüften tauschen Sie die feuchte Luft gegen trockene aus und vermeiden Schimmelbildung.

 

Auch bei Regenwetter oder Nebel darf man aufs Lüften nicht verzichten! Bei vielen bleibt das Fenster aufgrund der Befürchtung, es könne schnell auskühlen oder die feuchte Luft “kriecht” in die Räume, zu. Aber: Selbst bei solch herbstlichen Wetterlagen ist die Außenluft immer noch trockener als die verbrauchte Luft in unseren Wohnräumen! Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasser kann sie aufnehmen. Somit ist die warme Innenluft durch tägliches Kochen, Wäsche trocknen und Duschen mit einer höheren Feuchtigkeit angereichert als die kalte Herbstluft. Selbst wenn man schlicht anwesend ist: der Mensch alleine sondert je nach Aktivität ca. 1 bis 2 Liter Wasser am Tag ab. Ein Luftaustausch ist daher in jedem Fall unabhängig von den Witterungsverhältnissen vorzunehmen.

 

Dabei sind die Fenster weit zu öffnen und wenn möglich sollte ein Durchzug hergestellt werden. Auch wenn das Stoßlüften nur einige Minuten dauert, sollten während dieser Zeit die Heizkörper abgestellt werden, ansonsten heizen Sie „zum Fenster heraus“.

 

Die feucht-warme und schimmelbegünstigende Raumluft zieht dann schnell nach draußen. Kann sie das nicht, da nicht gelüftet wird, setzt sich die Feuchtigkeit an einem Punkt innerhalb der Räume ab. Die Schimmelsporen bekommen Nährboden und fangen an zu wachsen.

 

Das Fenster für eine gewisse Zeit „auf Kipp“ zu stellen, bringt übrigens nichts – außer verschwendeter Heizenergie.

 

Beim richtigen Lüften können Sie auch Sensoren unterstützen. Sie werden in Ihren Räumen angebracht und messen Temperatur und Feuchtigkeit. Ein Algorithmus berechnet aus diesen Daten, wann gelüftet werden sollte bzw. wann äußerst dringend gelüftet werden muss.  Diese Informationen können Sie in der Rysta Schimmel Guard App einsehen. Ein Ampelsystem und ein Lüftungstimer sorgen für leichte Handhabe. Falls Sie die Wohnung mieten und trotz richtigen Lüftens sehr hohe Feuchtigkeitswerte auftreten, können Sie diese Werte Ihrem Vermieter zeigen und gemeinsam nach der Ursache - eventuell einem Baumangel - forschen.

 

 

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