Please reload

Aktuelle Einträge

Im ersten Teil des Artikels haben wir uns der Luftfeuchtigkeit gewidmet und wie diese das Raumklima und Schimmelwachstum abhängig von der Temperatur b...

Plötzlich Schimmel: “Wenn Feuchtigkeit zu einem Problem wird” - Teil 2: Warum jetzt, und früher nicht?

August 9, 2018

1/6
Please reload

Empfohlene Einträge

Proptech und Contech 2018 goes 2019 - Die Zukunft beginnt jetzt

December 31, 2018

Das Potenzial von Proptech wird von der Immobilien-Branche zwar zunehmend erkannt, Themen wie IT-Sicherheit, Fachkräftemangel und prekärerweise auch der Immobilienboom hindern jedoch aktuell noch eine starke Innovationsbereitschaft der Real Estate Player. Dem gegenüber steht eine imposante Zahl an 2018 weltweit getätigten Proptech-Investments: Über 12 Milliarden USD wurden 2018 weltweit in Proptech Unternehmen investiert (Forbes “PropTech VCs Share Their Thoughts On 2018 and Expectations For 2019”, 27. Dezember 2018, s. meinen LinkedIn Post).  

 

 

Vor diesem Hintergrund scheint es wichtig, das Thema Digitalisierung in der Immobilienbranche zu diskutieren. Verglichen mit etwa der Automobil-Branche hinkt jedenfalls die deutsche RE-Branche stark hinterher. Wie Drees&Sommer kürzlich berichtete, diskutierten über 70 Experten der deutschen Bau- und Immobilienbranche, darunter Berater, Investoren, Politiker, Immobilienexperten sowie Vertreter aus verschiedenen Branchen die digitale Transformation (Drees&Sommer “Blitzumfrage: Wie digital ist die Immobilienbranche?”, 20.12.2018) und kamen dabei zu dem Schluss, dass die Zukunft der Bau- und Immobilienwirtschaft zweifelsfrei digital sei, befanden jedoch zugleich, dass die meisten Bauprojekte noch weiterhin komplett analog ablaufen.

 

Im Vergleich zu den hohen investorseitigen Investitionen in Proptech Start-Ups liegen die jährlichen Investitionen von circa zwei Dritteln der RE-Unternehmen in die Digitalisierung bei nur 1 bis 5 Prozent ihres Umsatzes. Bei knapp einem Drittel beträgt der Anteil immerhin zwischen 6 und 10 Prozent und jede zehnte Firma investiert mehr als 10 Prozent des Umsatzes in Digitalisierung. Dies belegt wiederum die zögernde Erkenntnis, dass Digitalisierung ein Thema für die Unternehmen ist, auf der Prioritätenliste jedoch häufig noch keine vorderen Plätze belegt.

 

Der Befragung zufolge sind effizientere Prozesse, steigende Nutzeransprüche, die mögliche Etablierung neuer Geschäftsmodelle und Kostensenkungen Hauptanreiz für die Unternehmen. Drees&Sommer-Vorstand Steffen Szeidl sieht diesbezüglich eine zentrale Maxime:

 

„Im Fokus muss immer der Mensch mit seinen Bedürfnissen stehen. Nur, wenn digitale Technologien für Investoren, Bauherrn und Gebäudenutzer einen echten Vorteil bringen, nachhaltig und nutzerfreundlich deren Erwartungen von morgen aufgreifen, setzen sie sich durch. Digitale Transformation, Nachhaltigkeit und analoges Fachwissen müssen Hand in Hand gehen“.

 

Davon sind auch wir von RYSTA überzeugt. Die Nutzer erkennen schnell, welche digitale Unterstützung sinnvoll und auf allen Ebenen mehrwertstiftend ist und wobei es sich nur um Spielerei handelt. Essentiell ist aus unserer Sicht zusätzlich, dass IT-Sicherheit, Datenschutz und die Kommunikation und Kooperation zwischen Start-Up und RE-Unternehmen den Stellenwert bekommen, der für eine erfolgreiche Umsetzung der Digitalisierung nötig ist, etwa durch einen Chief Digital Officer bzw. explizite Ansprechpartner auf beiden Seiten.  

 

Die Digitalisierung bringt der Immobilienbranche höheren Komfort für alle Beteiligten und Kostensenkungen, die die initialen Investments amortisieren werden. Sie wird das Wohlergehen der Branche daher nur fördern. Ich wünsche mir, dass die Immobilienbranche 2019 umfassend die Lust auf Innovation packt und wir gemeinsam die Baustelle digitalisieren, Immobilien vor Schimmel und unnötigem Streit über die Ursachen schützen und wir gemeinsam weitere Mehrwerte schaffen, die unsere Sensorik-Lösung ermöglicht. Deutschland hat das Geld, die Immobilien, die Technologie und die Köpfe, um in der Immobilienbranche digitales Vorbild zu werden. Die internationalen Investoren sehen Sensoren und smarte Gebäude als Gewinner für 2019 und “lieben gerade Construction Tech, da es so viel Optimierungsbedarf im Bereich Operations, Sicherheit, Finanzierung etc. gibt”. Ich bin gespannt, welche Unternehmen es sich nicht nehmen lassen werden, 2019 eine Vorreiter-Rolle bei der Digitalisierung Ihrer Unternehmen einzunehmen, um sich Wettbewerbsvorteile zu sichern...

 

Please reload

Schlagwörter