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Im ersten Teil des Artikels haben wir uns der Luftfeuchtigkeit gewidmet und wie diese das Raumklima und Schimmelwachstum abhängig von der Temperatur b...

Plötzlich Schimmel: “Wenn Feuchtigkeit zu einem Problem wird” - Teil 2: Warum jetzt, und früher nicht?

August 9, 2018

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Energie sparen durch Nachtabsenkung

March 7, 2019

Energie sparen lohnt sich. Mit einer Nachtabsenkung werden Kosten gespart und die Umwelt wird geschont. Nachts, wenn die Wohnräume nicht benutzt werden, bewirkt die Nachtabsenkung, dass sich der Brenner ausschaltet und die Heizung herunterfährt. So ist eine Energieersparnis von etwa fünf Prozent möglich, wie der Bund der Energieverbraucher berechnet hat. Um die Räume am Morgen wieder aufzuheizen, genügt in der Regel die normale Heizleistung.

 

Es gibt jedoch durchaus Störquellen für die Nachtabsenkung. Werden etwa extrem kalte Temperaturen erwartet, muss die Nachtabsenkung manuell ausgeschaltet werden, damit man am nächsten Morgen nicht friert. Andere Störfaktoren der Nachtabsenkung sind der Druck und der Wasserstand im Heizungssystem.

 

Generell gilt, dass eine Nachtabsenkung exakt an die thermischen Bedingungen des Gebäudes angepasst werden muss. Dazu sollten die Verzögerungswerte der Ab- und Auskühlung mittels Messung ermittelt werden. Einzelne Heizkörper haben beispielsweise weniger Einfluss auf die generelle Wärme als eine Fußbodenheizung. Anhand der Messwerte kann eine ideale Einstellung der Nachtabsenkung festgestellt werden.

 

Nicht außer Acht lassen darf man beim Absenken der Temperaturen aber auch nicht die Gefahr von Schimmelbildung. Wenn nämlich bei der Nachtabsenkung der Taupunkt (Temperatur, bei der die Luftfeuchtigkeit zu kondensieren beginnt) erreicht wird, kann es zu Schimmelbildung kommen. Aber wieso?

 

Wärmere Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen, als kalte. Kühlt die Luft bei der Nachtabsenkung ab, kann sie weniger Feuchtigkeit speichern. Sobald nun der Taupunkt unterschritten wird, schlägt sich das kondensierte Wasser an den kältesten Stellen des Raumes nieder. Diese sind üblicherweise schlecht gedämmte Außenwände oder unzureichend isolierte Fenster. An den feuchten Stellen entsteht ein Nährboden für Schimmel. Bei fehlerhaft justierter Nachtabsenkung wird dieser dann jede Nacht aufs Neue genährt.

 

Beachtet man jedoch einige Regeln, kann die Gefahr der Schimmelbildung vermieden werden. So empfehlen Experten eine Absenkung auf unter 17 Grad zu vermeiden, um den Taupunkt nicht zu unterschreiten. Des Weiteren empfiehlt sich ausreichendes und regelmäßiges Stoßlüften, um die Feuchtigkeit aus den Räumen hinaus zu bekommen.  

 

Hierbei unterstützen können speziell für die Schimmelprävention entwickelte Sensoren. Diese messen die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit und berechnen unter Berücksichtigung der aktuellen Wetterdaten das Schimmelrisiko. Konkrete Lüftungshinweise sowie Warnungen über ein akutes Schimmelrisiko unterstützen beim richtigen Lüften. So können Sie eine optimale Nachtabsenkung realisieren ohne Gefahr zu laufen, Schimmelwachstum hervorzurufen.

 

 

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