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Im ersten Teil des Artikels haben wir uns der Luftfeuchtigkeit gewidmet und wie diese das Raumklima und Schimmelwachstum abhängig von der Temperatur b...

Plötzlich Schimmel: “Wenn Feuchtigkeit zu einem Problem wird” - Teil 2: Warum jetzt, und früher nicht?

August 9, 2018

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Gesundheitsgefahren bei Schimmel in der Wohnung

Mit Schimmel hat man es im Alltag ständig zu tun. Unzählige verschiedene Schimmelarten finden sich in unserer Umgebung. Einige sind ungefährlich und sogar ausdrücklich auf Lebensmitteln erwünscht, andere hingegen schaden der Gesundheit. Denn nicht nur der mit einem grünlichen Flaum bedeckte Toast wirkt beim Verzehr krebserregend, auch der Schimmel in der Wohnung kann unter bestimmten Umständen zu gesundheitlichen Schäden führen.

 

Nicht selten bleibt Schimmel in Wohnräumen längere Zeit unerkannt, die Schimmelsporen befinden sich jedoch bereits in der Raumluft. Die Schimmelsporen können dann über die Atmung und die Haut in den menschlichen Körper gelangen. Schimmelpilze in Wohnräumen sind generell gesundheitsgefährdend, jedoch in unterschiedlichem Maße.

 

Ein gesunder Mensch braucht sich nicht übermäßig sorgen. Ist der Schimmelbefall nicht von andauernder Natur, ist kein bleibender Schaden zu erwarten.

 

Anders ist es bei Personen, deren Immunsystem stark heruntergefahren ist, z.B. durch eine Chemotherapie oder eine chronische Vorerkrankung. Sie sollten Feuchtigkeit und Schimmel nicht unterschätzen, in diesen Fällen besteht eine ernstzunehmende Gefahr. Es kann eine Schimmelpilzinfektion (Mykose) entstehen, eine sogenannte Mykose, die extrem gefährlich werden kann; im schlimmsten Fall endet diese Krankheit tödlich.

 

Auch für Kinder und Säuglinge besteht eine erhöhte Gefahr durch Schimmel in den Räumen. Kinder reagieren sensibler auf Umweltgifte und haben noch keine ausreichenden Abwehrkräfte. Ihr Allergierisiko steigt, wenn sie in einer schimmelbelasteten Wohnung leben.

 

Zu den durch Schimmelsporen ausgelösten Krankheiten gehört die Schimmelpilzallergie. Diese verursacht eine Reaktion des Körpers ähnlich dem Heuschnupfen mit laufender Nase, Augenreizungen und Niesen. Reagiert jemand besonders stark auf die Schimmelsporen, kann sich das auch in Symptomen wie Migräne, Bauchschmerzen, Durchfall und Erbrechen äußern. Am häufigsten entstehen Schimmelpilzallergien durch das Einatmen der Sporen, welche sich in der Raumluft befinden. Sie kann in saisonalen Schüben auftreten, da sich die Menge der Sporen und Pilzfäden in der Luft abhängig von der Jahreszeit ändern kann.

 

Eine bereits bestehende Asthmaerkrankung kann durch die Schimmelsporen noch verstärkt werden. Aber auch ein bisher gesunder Mensch kann an Asthma erkranken, sollte er sich dem Schimmel zu lange aussetzen. Er riskiert, dass die Reizerscheinungen, wie beispielsweise die Entzündung der Atemwege durch die Schimmelsporen, chronisch werden. Dafür muss der Kontakt mit bestimmten Schimmelpilzen jedoch über eine lange Zeit bestehen.

 

Zusammengefasst lässt sich also feststellen, dass Schimmel in der Wohnung in vielen Fällen zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Somit gilt es auch unter gesundheitlichen Aspekten, entschieden gegen den Schimmel in den eigenen vier Wänden vorzugehen bzw. ihn im besten Fall erst gar nicht entstehen zu lassen. Hierbei helfen können speziell für die Schimmelprävention entwickelte Sensoren. Diese werden in den Räumen installiert, messen dort Temperatur und Feuchtigkeit und berechnen anhand eines Algorithmus das Schimmelrisiko. Sollten kritische Raumklimazustände vorherrschen, wird der Benutzer gewarnt und kann so schnell reagieren. So bleiben Räume schimmelfrei und die Gesundheit wird nicht in Mitleidenschaft gezogen.

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