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Im ersten Teil des Artikels haben wir uns der Luftfeuchtigkeit gewidmet und wie diese das Raumklima und Schimmelwachstum abhängig von der Temperatur b...

Plötzlich Schimmel: “Wenn Feuchtigkeit zu einem Problem wird” - Teil 2: Warum jetzt, und früher nicht?

August 9, 2018

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Der Schimmel ist da - was kann ich tun?

April 19, 2018

Viele kennen das Problem: man zieht neu in eine Wohnung und schon nach wenigen Wochen zeigt sich Schimmel an der ein oder anderen Stelle.

 

Was kann man jetzt tun? Bei einem kleinen Schimmelfleck versucht man dem Problem noch selbst herr zu werden und bedient sich aus einer Vielzahl von Hilfsmitteln. Bei größerem Schimmelbefall muss hingegen der Vermieter über den Schaden informiert werden und eine Ursachenfindung stattfinden. Damit beginnt eine langwierige und teure Sanierungskaskade mit Gutachtern und Handwerkern.

 

Für erste kleine Schimmelflecken ist die erste Anlaufstelle neben dem Internet für Informationen oft der Baumarkt, der ein riesiges Regal mit verschiedenen Anti-Schimmel-Lösungen bietet.

 

All diese Anti-Schimmel-Mittel können in zwei Gruppen unterteilt werden: chlorhaltige Mittel oder Mittel mit Fungiziden. Beide sind jedoch mit Vorsicht zu verwenden und nur bei sehr guter Durchlüftung der Räume geeignet. Von Mitteln mit Fungiziden rät vor allem das Umweltbundesamt ab, da die Fungizide sich auf den behandelten Flächen anreichern können und Gifte in der Wohnung verbleiben.

 

Im Vergleich zu den chemischen Anti-Schimmel-Mitteln gibt es auch einige Hausmittel, die eine genauso gute Wirkung zeigen, z.B. Brennspiritus (hochprozentiges Ethanol), Isopropylalkohol oder Essiglösung. All diese Mittel entfernen den Schimmel von den befallenen Oberflächen und desinfizieren diese, sodass verbleibende Sporen nicht mehr  wachsen können.

 

Neben diesen zwei Gruppen an Anti-Schimmel-Mitteln gibt es noch zwei neuere Hilfsmittel, die auch gut zur Entfernung und Prophylaxe von Schimmel geeignet sind. Es gibt von “Schimmel-Ex” ein biologisches Anti-Schimmel-Mittel auf Alkoholbasis mit Kalkzusatz. Der Alkohol entfernt den Schimmel und desinfiziert die Oberfläche. Der Kalk setzt sich zusätzlich in die Oberflächenporen und trocknet hier aus, sodass sich kein Schimmel mehr anlagern kann.   

 

Ein ähnliches Prinzip zur Schimmelvermeidung verfolgen Anti-Schimmel-Farben, welche vor allem nach erfolgreicher Entfernung oder zur Prophylaxe in feuchteren Räumen empfohlen werden. Diese Farben enthalten zwar Biozide, sind im Vergleich zum Schimmelbefall jedoch weitaus weniger gesundheitsschädlich. Diese verringern durch ihre Zusammensetzung den pH-Wert der Oberflächen, sodass diese keinen guten Nährboden für Schimmel mehr darstellen.

 

Am besten geeignet um Schimmel langfristig zu vermeiden, sind Monitoring-Systeme, welche das Raumklima erfassen und den Nutzer warnen, sobald kritische Bedingungen für die Schimmelbildung vorherrschen. Ein Monitoring-System zur Schimmelprävention ist beispielsweise der Rysta Schimmel Guard. Der Sensor wird in der Wohnung platziert und warnt den Bewohner mit Hilfe einer App sobald kritische Bedingungen vorherrschen und hilft ihm die Wohnung optimal zu lüften. Somit verhindern Monitoring-Systeme die Entstehung von Schimmel. Sie packen an der Ursache an und verhindern, dass der Bewohner sich jemals mit gesundheitsschädlichem Schimmel oder gesundheitsschädlichen und teuren Anti-Schimmel-Mitteln auseinander setzen muss.

 

 

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