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Im ersten Teil des Artikels haben wir uns der Luftfeuchtigkeit gewidmet und wie diese das Raumklima und Schimmelwachstum abhängig von der Temperatur b...

Plötzlich Schimmel: “Wenn Feuchtigkeit zu einem Problem wird” - Teil 2: Warum jetzt, und früher nicht?

August 9, 2018

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Reicht die Gefahr von Schimmelbildung aus, um eine Mietminderung zu rechtfertigen?

December 13, 2018

 

Einmal mehr haben sich die Gerichte – in diesem Fall sogar der Bundesgerichtshof – mit dem Thema Schimmel in Mietwohnungen beschäftigt. Schon oft wurde von Gerichten eine Mietminderung aufgrund von Schimmelbildung in Wohnungen bewilligt. Zugrundeliegend war jedoch immer ein bereits „existierender“ Schimmelpilz. Mit Spannung erwartet wurde deshalb das Urteil des BGH, in welchem das Gericht darüber zu befinden en hatte, ob bereits die Gefahr von Schimmelpilzbildung aufgrund der vorhandenen Bausubstanz eine Mietminderung rechtfertige.

 

Geklagt hatten zwei Mieter aus Schleswig-Holstein. In ihren 1968 bzw. 1971 erbauten Wohnungen wurden von einem Gutachter Wärmebrücken festgestellt, an denen sich Schimmel bilden könnte. Die beiden Kläger verlangten aufgrund dieser Gefahr der Schimmelbildung nun sowohl eine Mietminderung, als auch die Zahlung eines Kostenvorschusses für die Mängelbeseitigung.

 

Entgegen der Vorinstanz – dem Landgericht Lübeck – entschied der BGH, dass diese Gefahr allein keine Mietminderung rechtfertige. Die Wohnungen seien im Einklang mit den damals geltenden Bauvorschriften und technischen Normen errichtet worden. Zum damaligen Zeitpunkt war keine Dämmung vorgeschrieben. Der Mieter kann nach Auffassung des Gerichts nur einen Wohnstandard erwarten, der bei vergleichbaren Wohnungen üblich ist, sofern nichts anderes vereinbart wurde. In den Jahren 1968 bzw. 1971 bestand noch keine Verpflichtung, Gebäude mit einer Wärmedämmung auszustatten, das Vorhandensein von Wärmebrücken war somit allgemein üblicher Baustandard, so das Gericht. Somit läge kein Mangel der Mietsache vor, da die Wohnung dem damals herrschenden und zeitgemäßen Standard entsprechen würde.

 

Nach diesem Urteil müssen die Mieter nun also dem Wohnstandard entsprechend angemessen lüften, um gesundheitsschädliche Schimmelbildung zu verhindern. Um sich bei diesem Unterfangen unterstützen zu lassen, kann der Mieter auf die Schimmelpräventionslösung von RYSTA zurückgreifen. Die Lösung bezieht neben den Raumklimadaten auch die Außenemperatur ein und zeigt in übersichtlichem Ampelsystem an, wann gelüftet werden muss und - für den Bewohner nicht minder wichtig - wann dies nicht nötig ist.

 

Nicht nur Schimmel sondern auch ein weiteres Gerichtsverfahren kann so vermieden werden.

 

 

 

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